Burnout und Chronic Fatigue Syndrom (CFS)

Wer kennt es nicht? Manchmal fühlen wir uns müde und erschöpft. Wir schlafen schlecht ein und fühlen uns am Morgen nicht erholt. Hält so ein Zustand länger an, könnte ein Burnout oder ein Chronic Fatigue Syndrom (CFS) der Grund dafür sein. Wichtig ist, diese klar zu unterscheiden. Während das Burnout ein Erschöpfungszustand ist, geht das CFS mit einer chronischen Entzündung einher.

Burnout

Das Burnout ist ein schleichender Prozess, begleitet von starker emotionaler und körperlicher Erschöpfung durch chronische Überforderung oder anhaltende Kränkung. Symptome wie Energiemangel und Erschöpfung, Müdigkeit, Lustlosigkeit oder Schlafstörungen kennen viele. Wenn diese Beschwerden aber anhalten und sich ausweiten in Form von:

  • Körperlichen Symptomen wie Kopf- und Rückenschmerzen, Schwindel, Herz-Kreislauf-Beschwerden, wiederkehrende Infekte, Magen-Darm-Beschwerden oder Tinnitus
  • Konzentrationsstörungen
  • Versagensängste und Zweifel am Sinn des Lebens
  • Permanenter Müdigkeit
  • Angstzuständen bis hin zu Panikattacken
  • (Erschöpfungs-) Depression
  • und schliesslich der Rückzug von Kollegen, Freunden, Bekannten und Familie
dann sprechen wir von einem manifesten Burnout, das sich nicht mit ein paar Wochen Ferien therapieren lässt.
Alpstein Clinic WEB-26

Unser Ansatz bei Burnout

Wir suchen nach den äusserlichen Ursachen des Burnouts auf der

  • emotionalen Ebene wie beispielsweise Trennung, Scheidung, Verlust des Arbeitsplatzes, Mobbing, Tod eines nahestehenden Menschen etc.
  • körperlichen Ebene wie beispielsweise Schichtarbeit, Überlastung im Pflegebereich, anhaltende Bildschirmarbeit, Arbeitsüberlastung etc.

Zudem analysieren wir, ob zusätzliche Störfaktoren auf den Körper einwirken und ihn belasten. Das können zum Beispiel fehlende Vitalstoffe, Stoffwechselstörungen im Bereich der Schilddrüsenfunktion, chronische Virusinfekte, Darmdysbiose, Nahrungsmittelintoleranzen, Belastung durch Toxine u.a. sein.

Unser therapeutisches Vorgehen bei Burnout

  • Gezielte Gesprächstherapie mit Lösungsstrategien und der Anleitung zum Umgang mit „inneren Stressoren“
  • Unterstützung der körperlichen Gesamtsituation durch das Ausgleichen von Vitalstoffmängeln mittels Aufbauinfusionen, Darmaufbaukuren, Ernährungsumstellung, Entgiftung u.a.

Chronic Fatigue Syndrom (CFS)

Anders als das Burnout ist das Chronic Fatigue Syndrom (CFS), auch Myalgische Enzephalomyelitis genannt, eine systemische Erkrankung, die oft eine chronische Entzündung und eine seit längerem bestehende Entgleisung des Immunsystems umfasst. Das CFS tritt häufig schon vor dem 35. Lebensjahr auf, betrifft mehr Frauen als Männer und wird oft nicht frühzeitig erkannt.

Wir sprechen von einem CFS, wenn folgende Hauptkriterien seit mehr als sechs Monaten erfüllt sind:

  • Neu aufgetretene Müdigkeit (die also nicht schon lebenslang besteht)
  • Anhaltende Müdigkeit, die nicht Folge einer chronischen Überlastung ist
  • Müdigkeit, die mit Bettruhe nicht deutlich zurückgeht
  • Leistungsfähigkeit ist deutlich reduziert

Zudem müssen vier oder mehr Symptome der folgenden Nebenkriterien während mindestens sechs Monaten auftreten:

  • Halsschmerzen
  • Schmerzende Lymphknoten
  • Muskelschmerzen (Myalgie)
  • Gelenkschmerzen (Arthralgie)
  • Gedächtnis-/Konzentrationsprobleme
  • Neuartige Kopfschmerzen
  • Nichterholsamer Schlaf
  • Unverhältnismässig starke Erschöpfung nach Anstrengung, wobei die nachträgliche Erschöpfung länger als 24 Stunden anhält.

Unser Ansatz bei CFS

Viele Erkrankungen können schwere Müdigkeit und Erschöpfung verursachen. Deshalb schliessen wir mittels Ausschlussdiagnostik unter anderem durch Blut- und Stuhluntersuchungen, Thermografie und Global Diagnostic andere Erkrankungen aus.

Unser therapeutisches Vorgehen bei CFS

Basierend auf den Testergebnissen legen wir das therapeutische Vorgehen fest:

  • Bei einer chronischen Infektion mit persistierenden Viren wie EBV, CMV, Herpes Viren etc. empfehlen wir eine Virusausleitung
  • Ein Defizit im Neurotransmitter- und Hormon-System (Serotonin, Cortisol) gleichen wir über naturidentische Stoffe aus
  • Ein Defizit bei den Mikronährstoffen gleichen wir mit Infusionstherapie und oraler Substitution aus
  • Bei einer Darmdysbiose empfehlen wir eine Darmreinigung (Colon-Hydro-Therapie) und den Aufbau der Darmflora

Zudem unterstützen wir den Heilungsprozess mit

  • psychotherapeutischer Behandlung wie beispielsweise durch Unterstützung in der Lebensführung und Stressbewältigungsstrategien
  • Ernährungsberatung und -umstellung nach Austestung
  • Aufbautraining

Bei unserem therapeutischen Vorgehen ist es uns wichtig, unseren Patientinnen und Patienten klar zu vermitteln: Einen langfristigen Heilungserfolg erzielen wir dann, wenn alle Ebenen – Körper, Geist und Seele – im Behandlungsplan miteinbezogen werden.

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