Hyperthermie / aktive Fiebertherapie

Ein Gefühl der körperlichen und seelischen Reinigung und Befreiung.

Das Wort Hyperthermie kommt aus dem Griechischen und bedeutet sinngemäss Überwärmung. Wir unterscheiden zwei Arten der Hyperthermie: Zum einen die systemische Ganzkörperhyperthermie (Iratherm 1000®), wobei der gesamte Organismus auf über 38,5 °C und mehr erwärmt wird. Zum anderen die lokale Hyperthermie, bei der nur eine Region des Körpers der Überwärmung ausgesetzt wird. Bei beiden Verfahren wird also eine Art künstliches Fieber von aussen erzeugt. Anders bei der aktiven Fiebertherapie. Dabei ist es der Körper selbst, der aufgrund einer Infusion von Bakterienproteinen und Mistelpräparaten das Fieber erzeugt.

Ganzkörperhyperthermie (Iratherm 1000®)

Die Ganzkörperhyperthermie erhöht durch Infrarot-gefilterte Strahlung die Körperkerntemperatur im moderaten (bis 38,5°C) bis extremen (bis 40,5°C) Fieberbereich. Anders als eine Sauna oder Infrarot-Kabine erhitzt die Ganzkörperhyperthermie nicht nur die Körperoberfläche, sondern zielt auf eine schonende Erwärmung der Körperkerntemperatur ab. Dazu nutzt das Ganzkörperhyperthermiegerät Iratherm 1000® eine speziell wassergekühlte IR-A Strahlung. Diese gibt die Energie erst in den tieferen Hautschichten ab, wodurch die Wärmeentwicklung für Patientinnen und Patienten erträglicher ist. Während der Behandlung liegt die Patientin, der Patient entkleidet und mit einer Wärmefolie abgedeckt auf einer Liege, die mit einem Spezialnetz ausgestattet ist, damit der Schweiss gut abtropfen kann. Während der gesamten Therapiedauer wird die Patientin, der Patient von unserem geschulten Personal konstant überwacht und betreut. Je nach Höhe der Temperatur und Dauer der Anwendung erzielt die Ganzkörperhyperthermie eine medizinische Wirkung für:

  • Anregung der Körperenergie
  • Entgiftung
  • Stoffwechselaktivierung
  • Entzündungshemmung
  • Immunstimulation
  • Abwehrsteigerung
  • Verringerung des Muskeltonus durch Entspannung und Schmerzlinderung

Einsatzgebiete der Ganzkörperhyperthermie sind:

  • Fibromyalgie, Polymyalgien und -arthralgien
  • Rheumatische Erkrankungen wie Arthrose, Arthritis, M. Bechterew u.a.
  • Chronische Schmerzen aller Art
  • Autoimmune Erkrankungen
  • Ausleitungs- und Entgiftungsanregung
  • Chronische Infektionen aller Art (Borreliose, Viren, Bakterien u.a.m.)
  • Krebserkrankungen in Kombination mit anderen Therapieverfahren
  • u.a.

Lokale Hyperthermie (Indiba®)

Bei der lokalen Hyperthermie verwenden wir das Indiba®-Gerät. Dabei lösen zwei Elektroden über Wechselstrom eine Ionenbewegung im Gewebe aus und erzeugen so eine lokale Tiefenwärme, wobei gezielt Körperbereiche wie zum Beispiel Leber oder Niere behandelt werden können. Die Behandlung stellt das natürliche Zellmembranpotenzial wieder her, regt die Mikrozirkulation im Gewebe an und aktiviert den Zellstoffwechsel. Damit schaffen wir eine Grundvoraussetzung zum Einleiten des Heilungsprozesses. Die Hauptanwendungsbereiche bei der lokalen Hyperthermie sind:

  • Chronische Infektionen (Borreliose, Sinusitis, Tonsillitis, Zystitis u.a.)
  • Rheumatische Erkrankungen (Arthrose, Arthritis u.a.)
  • Sportverletzungen, Muskelfaserriss, Distorsion, Analgesie der Nervenendigungen
  • Krebserkrankungen von kleinen und mittleren Tumoren in Kombination mit andern Therapieverfahren
  • Aktivierung der Ausleitungsorgane


      Aktive Fiebertherapie mit Bakterienlysaten und Mistel

      Bei der aktiven Fiebertherapie führen wir dem Körper über eine Infusion fiebererzeugende Bakterienproteine und Mistelpräparate zu und der Organismus erzeugt selbst das Fieber. Diese Fieberreaktion ist ein ganzheitlicher Prozess. Aktive Fiebertherapie kann Regulationsblockaden durchbrechen, das Immunsystem stärken, Tumoren zurückdrängen und zum inneren Gleichgewicht beitragen. Die Hauptanwendungsbereiche sind:

      • Onkologische Erkrankungen aller Art (im Rahmen aktiver Vor- und Nachsorge)
      • Chronische Infektionen und Entzündungen (Borreliose = Lyme disease, Virusinfektionen, Sinusitis, Bronchitis, Blasenentzündung)
      • Entzündliche Darmerkrankungen (M. Crohn, Colitis ulcerosa)
      • Rheumatische Erkrankungen, Fibromyalgie
      • Chronische Schmerzen, sogenannte „Regulationsstarre“
      • Verstimmungen, reaktive Depression, Trauerverarbeitung
      • u.a.

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